
Côte de Goëllo 9. - 10. Juni
Wir verlassen den Aussichtsplatz und fahren nach Plouha. Zuerst suchen wir den Bonapartestrand. Hier hatte die Résistance im 2. Weltkrieg einen wichtigen Ort in ihrem Netzwerk. Von hier wurden 135 Kampfpiloten der Alliierten, die im Hinterland abgestürzt und gerettet worden waren bei Nacht und Nebel nach England verschifft. Wir finden eine Karte mit den Orten des Netzwerkes und wollen die nächstes Jahr abwandern.
In Paimpol verbringen wir die Nacht auf einem Camperparkplatz. Es gibt keine Zahlstelle und keiner zieht ein – also gut und gratis geschlafen.
In Ploubazlanec wollen wir an der Friedhofsmauer die Gedenktafeln für all die Kabeljaufischer sehen, die zum Fang nach Island ausfuhren und nicht mehr zurückkamen. Das war ein sehr hartes und gefährliches Geschäft. Von 1891 -1935 sehen wir Tafeln. Auffallend ist, dass die Schiffsnamen alle weiblich sind, aber der Fischfang ein Männergeschäft.
Wir fahren weiter zum Cap l`Arcouet. Von dort kann man per Schiff weiter auf die Insel Brehat. Genauso wirkt der Ort, ein Hotel und viel Parkplatz. Sehenswert finden wir nur den Gedenkstein für Irène und Frédéric Joliot-Curie. Sie ist die Tochter von Marie Curie und hatte einen Nobelpreis in Chemie. Das Paar war gerne am Cap und setzte sich sehr für Frieden ein.












